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Smart Growth / New Urbanism

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Anti-Sprawl-Bewegungen - USABearbeiten

"Die eigentliche Entwicklungsdynamik der Stadt wird seit Jahrzehnten durch Suburbanisierung bestimmt – einen globalen Trend, für den es kaum Ausnahmen zu geben scheint."(Rudolph Stichweh, S. 203). Diese Tendenz lässt sich besonders an nordamerikanischen Städten feststellen, seit 1990 lebt eine Mehrheit der US-Bürger in großstädtischen Regionen von mehr als einer Million Einwohnern und innerhalb dieser vor allem in Suburbs (vgl. Friedrich Lenger). Der amerikanische Suburban Sprawl, findet seinen Beginn in den 1950er Jahren: Die Marriage-Boom-Generation wurde durch staatliche Subventionierung des suburbanen Einfamilienhauses und Finanzierung einer automobilorientierten Infrastruktur gezielt in die Suburbs gelenkt. Es entstand so für die weiße US-amerikanische Mittelklasse günstiger und qualitativ hochwertiger Wohnraum.

Es ging auch um eine gewollte Loslösung von der europäischen Stadtidee. Der US-amerikanische Architekt Frank L. Wright beispielsweise stellte das in seinem Projekt , der Broadacre City, dar. Der Gedanke an eine autovernetzte/ -gerechte, durch Einfamlienhäuser gepräge und eben dadurch zersiedelte Stadtlandschaft stand bei seiner Idee im Vordergrund, Dezentralität als Antithese zur verdichteten Stadt der Moderne. Auto und Einfamilienhaus ersetzten zunächst in den Köpfen und dann in der Wirklichkeit die reale Stadt.

Diese beiden Wohlstandssynonyme avancierten zum Ausdruck des „American Way of Life“. (Harald Kegler, 2003) Der Bauboom der 1990er Jahre führte in den USA dann zwar zu einer Wiederbelebung der Innenstädte, zog aber wieder eine weiträumige Ausbreitung der Großstädte ins Umland mit sich. Es entstanden weitere Suburbs, darunter vermehrt "gated communities". Diese Entwicklung wurde jedoch durchaus kritisch und nicht ohne Weiteres als Fortschritt gesehen, es wurde nach Alternativen zu Suburbia gesucht und es trat dem Sprawl seit den 90er Jahren eine Reformbewegung entgegen: die Anti-Sprawl-Bewegung.

Eine Besonderheit der Bewegung ist die horizontale Vernetzung mit unterschiedlichen Gruppen verschiedener Interessenslagen. Sie ist thematisch und personell interdisziplinär, was eine große Flexibilität mit sich bringt. Mit einer informellen, netzwerkartigen Organisation wird die Einbindung der Öffentlichkeit realisiert (vgl. Barbara Schöning, S. 61). Die Ziele der Anti-Sprawl-Bewegung sind räumlich und fachlich komplex und beinhalten soziale, ökologische, ökonomische und städtebauliche Aspekte die sich auf regionaler Ebene niederschlagen.  Als Zielvorstellung wird eine vernetzte, sozial ausbalancierte "Regional City" mit flexiblen Wachstumsgrenzen formuliert.

Die verschiedenen Organisationen der Anti-Sprawl-Bewegung sind miteinander verknüpft und arbeiten in Kooperationsprojekten zusammen. Ihr gemeinsamer Nenner ist die Positionierung gegen den Sprawl, nicht etwa ein festgeschriebenes Programm oder eine einzelne Organisation. Hierbei soll die interdisziplinäre Vernetzung nach innen eine Weiterentwicklung der Konzepte im permanent vorangetriebenen solidarischen Diskurs miteinander fördern. Nach außen bewirkt die gesellschaftliche Breite der Organisationen einen starken Multiplikatoreneffekt und dient als Schutzschild gegen Anwürfe in alle Richtungen, durch einen schnellen Zugriff auf die eigenen solidarischen Experten.

Die Konzepte "Smart Growth" und "New Urbanism", als Teil der Anti-Sprawl-Bewegung, sind auch Weiterentwicklungen oder Neuauflagen alter Konzepte, die den neuen gesellschaftlichen Tatsachen angepasst wurden. So wird die Idee der amerikanischen Gartenstadtbewegung aufgegriffen, deren Wurzeln in den Veröffentlichungen und Projekten beispielsweise von Camillo Sitte, Ebenezer Howard oder Leon Krier zu finden sind. "Smart Growth stellt den Policy-Rahmen dar, New Urbanism ist eine Weltanschauung und ein Entwurfsmodus. Beide überschneiden sich in hohem Maße." (Bodzin 2002) Liveable Communities, sowie Sustainable Cities sind ebenso als Bewegungen gegen den Sprawl einzuordnen.


New UrbanismBearbeiten

Der Begriff New Urbanism beschreibt ein Stadtplanungskonzept, das versucht den sozioökonomischen, verkehrstechnischen, umweltpolitischen und baulich-räumlichen Problemen, der von der Zersiedelung betroffenen Stadtgebiete, Rechnung zu tragen. "Die met­ro­pol­i­tane Region ist die grundle­gende wirtschaftliche Ein­heit der gegen­wär­ti­gen Welt. Die Zusam­me­nar­beit von Regierun­gen, die öffentliche Poli­tik, die Raum­pla­nung und ökonomis­che Strate­gien müssen diese neue Real­ität wider­spiegeln“. (Charter of the New Urbanism) Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre entstand die Bewegung in den USA. Ziel ist die Entwicklung von lebenswerten, nachhaltigen und fußgängerfreundlich angelegten Communities.

In der Charta des Congress for the New Urbanism heißt es dazu: „Großs­tadtre­gio­nen soll­ten Strate­gien entwick­eln, die zur Erschließung von Lücken ermuti­gen und damit die periph­ere Aus­dehnung ver­mei­den. Wo es ange­bracht erscheint, soll­ten Neuer­schließun­gen an Stadt­gren­zen als Nach­barschaften und Bere­iche organ­isiert und in das beste­hende urbane Muster inte­gri­ert wer­den. Die Entwick­lung nich­tan­gren­zen­der Bere­iche sollte in Form von Städten und Dör­fern mit eige­nen Stadt­gren­zen organ­isiert sowie als aus­ge­wo­gene Wohn-/Arbeitsstätten und nicht als bloße Schlaf­städte konzip­iert wer­den. Die Entwick­lung und Neuen­twick­lung von Klein– und Innen­städten sollte das his­torische Bild, die Gegeben­heiten und Gren­zen respektieren.“(Harald Bodenschatz/Harald Kegler, Der Architekt 7/02)

VertreterInnen des New Urbanism sehen die Problematik der bisherigen Stadtentwicklung wie folgt: die Kernstädte sind von Desinvestitionen gekennzeichnet, Sprawl breitet sich ohne räumlichen Bezug aus, eine Segregation nach Klasse und Einkommen nimmt zu, die Zerstörung der Umwelt und der Verlust von landwirtschaftlich genutztem Land und undberührter Natur schreitet voran, das gebaute Erbe der Gesellschaft wird nach und nach abgetragen. (Buchtitel/Quelle) New Urban­ism sucht aber nicht nur prak­tis­che Alter­na­tiven zu Sub­ur­bia, son­dern auch Wege zur Revi­tal­isierung der Innen­stadt. New Urban­ism bedeutet schließlich und let­ztlich: neue Region­alpla­nung. (Harald Bodenschatz/Harald Kegler, Der Architekt 7/02) Man will eine verknüpfte Koexistenz von Downtown und Suburbia in der Stadtregion erreichen, Downtown und Suburbia, nicht Downtown oder Suburbia.

Der Congress for the New Urbanism (CNU) ist die Organisation mit den profiliertesten städtebaulichen und architektonischen Anti-Sprawl-Konzepten, die in der "Charter of the New Urbanism" mit anderen Handlungsfeldern (Umwelt-, Sozial-, Finanz- und Verkehrspolitik) zu einem integrativen Konzept der Neugestaltung der Region verknüpft werden. Es ist die bekannteste, aber auch umstrittenste Organisation der Anti-Sprawl-Bewegung und zugleich die zahlenmäßig größte von Planern und Architekten seit der Bewegung der Moderne, den Kongress für neues Bauen (CIAM).

Smart GrowthBearbeiten

Das Konzept des Smart Growth ist mit dem Begriff des "cleveren Wachstums" zu übersetzen und ist vergleichbar mit den Konzepten "Compact City" oder "Stadt der kurzen Wege". Die Smart Growth Bewegung ist tendenziell aus dem Umfeld der Ökologie- und Nachhaltigkeitsbewegung entstanden und gilt  als eine Folge des New Urbanism. Die Idee benennt eine Planungsstrategie, die das Ziel hat Städte kompakter und weniger bodenverbrauchend zu machen. Dabei geht es vordergründig um eine Idee von "grass-roots movement"(Entwicklung "von unten"). Es haben sich unter der Smart Growth Bewegung in den USA zwei Organisationen herausgebildet, die teilweise beratend oder wegweisend für die raumplanerische Entwicklung von Gemeinden sind:

Das Smart-Growth-Network  ist eine Koalition privater und öffentlicher Initiativen aus Wirtschaft, Politik und gemeinnützigen Vereinigungen, die sich für eine integrierte Planung und Steuerung städtischer Flächenentwicklungen engagieren und arbeitet auch mit dem CNU zusammen.

Daneben besteht die 2000 gegründete Anwaltschaft Growth America, eine landesweite NGO in den USA, welche sich für eine „smartere“ Siedlungsentwicklung einsetzt ; ein Siedlungswachstum welches Ackerland und Freiflächen schützt, verlassene Stadtviertel revitalisiert, Wohnbau bezahlbar macht und freie Wahl des Verkehrsmittels gewährt. SGA wurde schnell Ansprechpartner für eine große Zahl von Gemeinden in ganz Amerika und hat mehr als 100 Partnerorganisationen. (vgl. NABU S. 3)

Die Kritik der Smart Growth Bewegung richtet sich an gegenwärtiges Wachstum, welches als umweltzerstörend gilt, aber auch in seinen sozialen Auswirkungen und hinsichtlich der Region als Ganzes als problematisch dargestellt wird. Dennoch wird Wachstum in Anbetracht des Bevölkerungswachstums als unerlässlich betrachtet. Smart Growth wird als eine Möglichkeit der nachhaltigen Entwicklung der Metropolenregion verstanden und beinhaltet neben ökologischen Aspekten auch soziale und ökonomisch nachhaltige Entwicklungen. Dabei wird auf drei Handlungsfelder fokussiert: die Kernstädte (smart cities), die Suburb-Siedlungen (smart suburbs) und den Landschaftsraum (smart environment). Das Konzept des Smart Growth ermöglicht es in die Städteplanung die umliegende Region mit einzubinden, die vorherrschende Infrastruktur beizubehalten.

Die Europäische Stadt

Die Konzepte der Anti-Sprawl-Bewegung basieren größtenteils auf den Idealbildern der europäischen Stadt. Die kompakte und starke Innenstadt mit einer vergleichsweisen hohen städteplanerischen Gestaltung steht als Gegenbild zur, von der Suburbanisierung der städtischen Peripherie und der Urbanisierung des Landes gleichermaßen vorangetriebenen, vollständigen Auflösung des Stadt-Land-Gegensatzes.

Dazu trug die ab den 1960er Jahren einsetzende Kritik am modernen Städtebau und am Umgang mit der (historischen) Innenstadt bei. Veröffentlichungen wie "Die gemordete Stadt" von Wolf Jobst Siedler, "Die Unwirtlichkeit unserer Städte" von Alexander Mitscherlich oder "Tod und Leben amerikanischer Städte" von Jane Jacobs machten die Forderung nach Umdenken im Städtebau deutlich. Der ab den 1970ern eintretende Paradigmenwechsel der "Renaissance der Städte" (vgl. Dieter Läpple 2005, S. 411) sah eine befreite Megalopolis vor, eine multizentrale Region, in der Suburbia nicht existierte. Im Zuge dieser Neuerfindung der Stadt generierte sich die Anti-Sprawl- Bewegung.

Während also immer mehr US-amerikanische Stadtplaner die Antwort auf die Krise ihrer Metropolen in einer "Europäisierung" der amerikanischen Stadt sehen, hat man das Gefühl, dass mit den Konzepten des New Urbanism oder Smart Growth, welche auch in Deutschland Anwendung finden, die europäische Stadt "zurückkommt".(Hassenpflug S.205)  In Deutschland formte sich Ende der 1990er Jahre die Idee der Aufwertung von suburbanem Raum, wobei die "Zwischenstadt" im Unterschied zur "Kernstadt" (vgl. Thomas Sieverts) zunächst anerkannt und differenziert wurde. Durch den sich immer weiter vergrößernden Bereich des Dienstleistungs- und Kreativwirtschaftssektors erfuhr die Kernstadt ein Wiederaufleben.  S tatt von einer Renaissance der Städte ist in der deutschen Debatte vielmehr von einer Renaissance der Kernstädte zu reden. Obwohl die Idee auf Wiederstand stieß wurde spätestens mit und durch Dieter Läpple (siehe "Phoenix aus der Asche: Neuerfindung der Stadt") die Möglichkeit einer Renaissance der Städte oder einer Reurbanisierung festgestellt.

Die Anti-Sprawl-Bewegung und deren Resultate werden in Deutschland bisher nur in Fachkreisen wahrgenommen, obwohl diese zeigen, dass es möglich ist, eine breit angelegte Diskussion über die Gestaltung des suburbanen Raumes anzustoßen. Es gibt zwar eine große Zahl von Institutionen und Projekten, die sich den Themen Qualifizierung der Stadtregion und nachhaltige Entwicklung der Regionen widmen (Beispiel BBR als staatliche Institution oder der überregionale Initiativkreis Europäischer Metropolregionen in Deutschland). Was aber fehlt ist eine breit angelegte öffentliche Debatte über die Zukunft der Stadtregionen.


Bewegungen im europäischen Städtebau

In der europäischen Stadtplanung sind bisher nur einige wenige Konzepte/ Strömungen zum kontrollierten Wachstum entstanden, obwohl sich Metropolregionen enorm schnell entwickeln. Planer gehen meist nur von der  Alter­na­tive zwis­chen „Europäis­cher Stadt“ und „Zwis­chen­stadt“  aus, was laut Harald Bodenschatz, "die in die Irre führt und die Fach­welt lähmt". Trotzdem werden staatliche Instrumente entwickelt und setzen sich Netzwerke aus Planern zusammen, um die Entwicklung der Stadt zu verstehen und zu lenken.


Council for European Urbanism

Das Coun­cil for Euro­pean Urban­ism (CEU), ist ein Verein, 2003 gegründet, mit dem Ziel des Aufbaus eines europäischen Netzwerkes für Städtebaureform, für Städte und Regio­nen. Er kann als Äquivalent Europas auf die amerikanischen Netzwerke, Smart Growth Network oder Congress for the New Urbanism gesehen werden. Besonders der New Urbanism gilt als"vorbildhaft" durch dessen Interdisziplinarität. Das CEU versuche aber nicht "eine Kopie oder gar ein Anhängsel" der amerikanischen Vertreter zu werden (vgl. CEU).

Der Verein sieht seine Aufgaben zuerst in der "Erneuerung und Rekonstruktion" der alten Stadt. Weitere "Hauptprobleme" erkennen die Mitglieder in den "gigantischen Neubaugebieten an den Rändern der Städte", in den sozialen und infrastrukturellen Problemen der sogenannten "Plattenbaugebiete" in Mittel- und Osteuropa, sowie den mit den amerikanischen Suburbs vergleichbaren "Slab- Urbs".(siehe Dr. Harald Kegler) Weitere Herausforderungen sieht das CEU unter anderem in separi­erten öffentlichen Funk­tions­bere­ichen, der Entwer­tung des öffentlichen Raumes, der Autodom­i­nanz des Trans­port­sys­tems, der inakzept­ablen Gestal­tung von Straßen und Wegen, autokratis­cher Pla­nung und Über­reg­ulierung, dem Ver­fall von ländlichen Struk­turen, maßstab­spren­genden Implan­taten in his­torischen Stadt­ge­bi­eten und man­gel­nder regionaler Inte­gra­tion und Kooperation. ( vollständig siehe: CEU).


Leipzig Charta

In der europäischen Debatte über Städteplanung lassen sich die Konzepte New Urbanism und Smart Growth in der Leipzig Charta wieder finden. Das 2007 von den in Europa für Stadtentwicklung zuständigen MinisterInnen beschlossene Planungsinstrument greift den Gedanken der europäischen Stadt auf. Dabei sollen "Grundlagen für eine neue Stadtpolitik in Europa geschaffen", und ein "gemeinsames Stadtverständnis der Europäischen Stadt" entwickelt werden (vgl. BMVI). Es treten augenscheinlich "Werte" des New Urbanism und Smart Growth auf, beispielsweise die Funktionsmischung und Einbringung der Öffentlichkeit.

Die Leipzig Charta legt einen Schwerpunkt der integrierten Stadtentwicklung in einer zunehmend verstärkten Vermischung der Funktionsräume von Wohnen, Arbeit und Freizeit. Eine der Hauptstrategien der internationalen Angleichung auf europäischer Ebene stellt das Entgegenwirken der Ausgrenzung von benachteiligten Stadtteilen dar. Um ein langfristiges und stabiles Wirtschaftswachstum möglich zu machen, sollen Städte als „Ganzes sozial ausgeglichen und stabil bleiben“, durch eine höhere soziale und kulturelle Integration benachteiligter Stadtteile. Es soll ein Prozess sein, der eine ganzheitliche Stadtentwicklung anstrebt, mit Beteiligung von BürgerInnen, Politiker und Verwaltungen, Wirtschaft und gesellschaftliche Organisationen. (Bundesarchitektenkammer)

Dabei werden Akteure konkret festgelegt, Minister, Mitgliedstaaten und die EU Kommission tragen in unterschiedlicher Weise zur Umsetzung der Leipzig Charta bei, dabei liegt es an den einzelnen Mitgliedstaaten die Bürgerbeteiligung bzw. -vernetzung zu fördern. In Deutschland hat das BMVI begonnen die "Nationale Stadtentwicklungspolitik - eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Kommunen" aufzubauen. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Städtetags, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sowie der Bauministerkonferenz und damit ein Angebot an alle Interessierten und Aktiven, ihren Beitrag zu den Themen Stadt und Region, Zusammenleben in der Stadt, urbane Qualitäten und gute Stadtpolitik zu leisten.(Quelle: BMVI)

"Im Mittelpunkt der EU-Raumpolitik muss die nachhaltige Gewährleistung der lokalen sozialen Bedarfsdeckung unter drastischer Verringerung des Umweltverbrauchs bei Stärkung der demokratischen ' lokalen Selbstverwaltung stehen", so Sebastian Müller von der Uni Dortmund (siehe Berliner Mieterverein).

Pro forma klingt die Leipzig Charta nach dem Instrument, das eine smarte Stadtentwicklung hervorbringen kann. Ob das Dokument auch den Regionen in unterentwickelten Teilen der EU im Globalisierungswettbewerb zugutekommt ist aber fragwürdig, denn es wird oft als unzureichend kritisiert.

Strukturelemente

Inhaltlich sind die Grundforderungen von Smart Growth und New Urbanism nahezu gleich: beide Konzepte streben eine Region mit einem System hierarchisch geordneter Zentren als Knotenpunkte des Lebens an, die durch Transitkorridore, vorzugsweise öffentlichen Nahverkehr, miteinander vernetzt werden. Kompakte Siedlungen mit einem vernetzen Straßensystem und einer sich verringernden Dichte von Innen nach Außen sollen als Zentren angelegt werden. Diese sind sozial und Identität stiftend, durch eine vielfältige Nutzung geprägt und verfügen über gestaltete öffentliche Räume. Die Entwicklung vorhandener Gebiete soll vorrangig durch Umgestaltung oder Nachverdichtung statt der unkontrollierten Zersiedlung geschehen.

Regional CitiesBearbeiten

Der Begriff Regional City wurde von dem Architekten Peter Calthorpe (Gründungsmitglied des CNU) und dem Planer Wiliam Fulton geprägt (vgl. The Regional City). Er stellt die zentrale Vorstellung dar, dass Kernstädte und Suburbs sich zu metropolitanen Regionen fortentwickeln. In ihrem gleichnamigen Buch sehen die Autoren die Regionen als die Schlüsseleinheiten weltweit. Es ist ein Versuch der "Vision von der Gestalt dieser metropolitanen Räume, die den Problemen, wie sie die bisherige Praxis der Suburbanisierung geschaffen hat, begegnet und den neuen Herausforderungen an diese metropolitanen Räume gerecht wird." (Hoffmann u. Werthschützky, S. 26)

Als vier Grundelemente der Region werden Zentren, Bereiche (districts), Schutzgebiete und Korridore genannt. Dabei sollen sich diese Elemente nach den Gestaltungsprinzipien "menschlicher Maßstab, Vielfalt und Conservation" (weiterführend: The Regional City) entwickeln. Die Zentren (Siedlungszentren) sollen sich durch gemischte Nutzung auszeichnen, Wohnen und Gewerbe neben kommunalen und kulturellen Einrichtungen. Districts charakterisieren sich durch eine spezialisierte, dominierende Nutzung, beispielsweise Leichtindustrie, Lagerung spezieller Stoffe und auch für Universitäten. Der Landschaftsraum, der die Region umgibt, ist als Schutzgebiet zu verstehen. Es ist gekennzeichnet durch geschützte landwirtschaftlich genutzte Flächen und geschützte Lebensräume von Tieren und Pflanzen. Die Verbindung der Elemente garantieren Korridore, welche auf natürlichen Systemen (Grünkorridor) oder Infrastrukturen basieren.

Als Beispiel kann hier der Regionalpark Rhein-Main genannt werden. Obwohl hier nicht mit den Prinzipien Smart Groth oder New Urbanism geplant wurde, lassen sich deutliche Verbindungen sehen. Die Regionalparkrouten verbinden landwirtschaftliche Kulturlandschaft, Wälder, idyllische »Landschaftsinseln«, Monumente der Industriekultur, Gärten und Parks sowie historisch bedeutende Orte. Neben der heimatlichen »Geschichte zum Anfassen« soll Interesse für die hiesige Umwelt und Natur geweckt werden. Die hohe Mobilität im Rhein-Main-Gebiet und wirtschaftliche Leistungsstärke in unmittelbarer Nachbarschaft sollen die Region weiter stärken.


Transit orientated Development (Walkable City Regional City)Bearbeiten

Diese Entwicklungsstrategie fordert nachhaltige und effiziente Transportmöglichkeiten und die Zurückdrängung der klassischen (amerikanischen?) Autoabhängikeit.

Denn direkt verknüpft mit der umweltpolitischen Kritik am Sprawl ist die Kritik an der völlig auf das Auto konzentrierten Verkehrspolitik der USA. Ein Überwinden immer weiterer Strecken durch ein Ausweiten der Stadtgrenzen mit einer stetig anwachsenden Bevölkerungszahl, bedingt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.

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TOD Diagramm II


Die Anbindung an den öffentlichen PV, welcher die Gemeinden und Städte miteinander verbindet ist ein zentraler Gedanke des Konzepts. Das regionale Wachstum soll gesteuert werden und sich an den Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren. Wichtig hierbei ist auch die fußläufige Erreichbarkeit der Transit-Stationen. Die Siedlungen selbst sollen von Mischnutzung geprägt sein, Einzelhandel und Arbeitsstätten vor Ort, tägliche Besorgungen sollen in der Gemeinde selbst besorgt werden können. Wohnen ist in niedriger bis mittlerer Dichte für unterschiedliche Haushaltstypen angestrebt, idealerwe

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TOD Diagramm

ise wohnen Arbeitskräfte der in der Kommune angesiedelten Arbeitsstellen in eben dieser.

Der Neuplanung von Autobahnen, Highways etc., welche das immer größer werdende Verkehrsaufkommen durch die Städte schleusen sollen, könnte eingedämmt werden. Die daraus enstehenden Freiflächen könnten für mehr Grün im urbanen Raum genutzt werden. Die Belastung des Verkehrsaufkommens für die Umwelt und gleichermaßen für den Mensch selbst ließ sich reduzieren. Eine Forderung nach einem verbesserten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. eine Einrichtung regionaler Systeme des öffentlichen Nahverkehrs, Transit-Oriented Developments, wie auch Walkable Communities, wären als Maßnahme denkbar. Die Organisation der Verkehrsströme nimmt hierbei eine zentrale Rolle in der Neugestaltung und -strukturierung der Metropolenregionen ein. Anwendung fand das TOD in der Metro Region Portland.


Traditional Neighbourhood Development

Im Traditional Neighbourhood Development wird eine von den Architekten Andres Duany und Elizabeth Plater-Zyberk erstellte Gestaltungsvorschrift für Neubaugebiete, die die zentrale Rolle des Nachbarschaftskonzepts, andererseits auch in ihrem städtebaulichen Design die Herausbildung der Elemente "traditioneller" Vorbilder verdeutlicht. Grundlage bot Erkundung und Beobachtungen alter, gewachsener Kleinstädte, aufgrund derer die Architekten öffentliche Stadträume ausformulierten. Ziel war es, die Wie­der­be­le­bung des Ortes und sei­ner Ge­mein­schaft nach dem Mus­ter ame­ri­ka­ni­scher Klein­städte vor 1940 zu verwirklichen, in Anlehnung an das Prinzip des europäischen Städtebaus, welches zuvor durch die Suburbanisierung verdrängt wurde.

Dabei wurde auf traditionelle rasterförmige Stadtgrundrisse zurückgegriffen und eine Akzentuierung einer  Ortsmitte und symbolisch besetzter Orte angestrebt, um ein "traditionelles" Kleinstadtgefühl zu erreichen. Fußgängern und deren sozialen Interaktionen sollte Vorrang vor dem Auto(verkehr) eingeräumt werden. Sti­lis­ti­sche Uni­for­mi­tät sollte trotz der engen Richt­li­nien durch die Ver­gabe der ein­zel­nen Bau­auf­träge an ver­schie­dene Ar­chi­tek­ten ver­mie­den wer­den. Diese Ver­bin­dung von Klas­si­zis­mus und mo­der­nen Ur­ba­nis­mus ist beeinflusst durch die Ideen von Leon Krier sowie von Dua­nys Leh­rern Ro­bert A.M. Stern und Vincent Scully. Kri­ti­ker ver­wei­sen hierbei auf den zu star­ken, als künst­lich emp­fun­de­nen his­to­ri­sie­ren­den An­satz.

In Bezug auf das Traditional Neighbourhood Development verwenden Calthorpe und Fulton (siehe Regional City) den von Robert Putnam geprägten Begriff „Soziales Kapital“. Die Menschen sollten ihre Fähigkeit, in Interaktion zueinander zu treten und gemeinsam sie betreffende Probleme zu lösen, wieder nutzen können. Calthorpe und Fulton sehen einen starken Zusammenhang zwischen der Art der Struktur einer Siedlung/ eines Stadtteiles und des Umfangs der Ausbildung von „Sozialem Kapital“ der BewohnerInnen. Obwohl Calthorpe und Fulton ganz stark die Notwendigkeit politischen Handelns im regionalen Maßstab fordern (siehe Kap. II.2.3.4. Notwendigkeit von Politik im Gestaltungsprozess), sehen sie dennoch auch das Erfordernis räumlicher Gestaltung im städtebaulichen Maßstab. Sie postulieren die Notwendigkeit von

Communities of Places : durch ihre Beschaffenheit geeignete Orte, an denen sich vor Ort Nachbarschaft und soziales Kapital bilden kann. (vgl Werthschützky).
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Quelle: http://www.seasidefl.com/history/architecture/gallery-2/

Kritik kommt von Seiten der Soziologie: die Vorliebe für neotraditionelles Design wird als eine Form der kulturellen Reduktion gesehen, die unauthentische Szenarien hervorbringe und grundsätzlich sozial rückwärts gewandt ist. Der Soziologe Richard Sennett bezeichnet die "Gestaltung von Orten auf der Grundlage von Exklusion, Gleichförmigkeit und Nostalgie" als "sozial vergiftend und psychologisch nutzlos".

Als Beispiel dient die Siedlung Seaside, welches von Duany und Plater-Zyberk selbst geplant wurde. Der Beginn der Projektentwicklung der Siedlung im Jahre 1980 markiert auch die Geburtsstunde des New Urbanism. Als Ferienort in Florida am Meer in Auftrag gegeben und am Vorbild viktorianischer Badeorte orientiert, gilt der Ort als das bis heute erfolgreichste Beispiel einer neotraditionalistischen Stadtplanung. Der

Luxemburger Architekt und Theoretiker Léon Krier stand als Berater bei. Statt Einkaufszentren mit 
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Plan von Seaside. Quelle: https://seaside.library.nd.edu/essays/the-plan

Parkplätzen gibt es in Seaside einen Dorfplatz mit Cafés und Lebensmittelgeschäften, kleine Straßen und vergleichsweise kompakte Einfamilienhäuser.

Ähnliches gilt für den Ort Celebration in der Nähe von Orlando, erbaut ab 1997 für etwa 20.000 Einwohner. Auch hier setzten die Architekten auf Kleinteiligkeit und traditionelles Fassadendesign, welches auch einen stark historisierenden Charakter in sich trägt.


"Infill"/Umbau im BestandBearbeiten

Unter dem Begriff Infill wird "die Umwand­lung von brachge­fal­l­enen Arealen des Großhan­dels, des Dien­stleis­tungs– und Verkehrssek­tor in fußgängeror­i­en­tierte Mis­chge­bi­ete mit großem Verdich­tungs­grad, bei wenig geschos­siger Bauweise" [Halrald Kegler, Beitrag für die „Blaue Reihe“, Uni­ver­sität Dort­mund — 2003, New Urbanism – Bewegung und Strategie für die postmoderne Stadt] verstanden. Suburban Infill-Projects stellen eine Alternative zur Neubesiedlung im postsuburbanen Raum dar. Brachflächen, wie auch Leerstände werden neu strukturiert und mit neuen Nutzungen versehen. Die fortlaufende Entstehung der sog. Greyfields, dem Absterben von Shopping Malls, Main Streets etc. stellte ien zunehmendes Problem für den postsuburbanen Raum dar. The Crossings in Mountain View, in Kalifornien ist ein Wohngebiet, basierend auf der Idee des Transit oriented Development, geplant auf dem Gelände einer ehemaligen Shopping Mall. Auch in Innenstadtlage findet der Gedanke des Infill Zuspruch, durch Flächenmobilisierung und Schaffung von attraktiven Wohn- und Lebensangeboten.

Ein weiteres Infill-Projekt ist die Umnutzung der Can Company in Baltimore in Maryland. Die Bewohner wollten die historische Gebäude der Dosen-Fabrik schützen, die die Stadt mit bundesstaatlicher Hilfe abreißen und durch Wohnhochhäuser ersetzen wollte. Die Kampagne "Recycle The Can", welche von den Bürgern Baltimores gestartet wurde, veranlasste die Stadt, von ihren Plänen abzusehen. Anfang der 1990er Jahre entwickelte sich das Gebiet rund um Baltimores inneren Hafen, was sich auch auf die alte Fabrik auswirkte. Mittlerweile begannen sich Investoren für das Gebiet zu interessieren. Mithilfe von Marylands Smart-Growth-Programm wurden die verbliebenen Gebäude rekonstruiert und kontaminierte Böden gereinigt. So entstand ein Nutzungsmix von Büros, Läden, Restaurants. Die Gebäude sind in vielen Fällen Aushängeschild der Firmen, die sich in ihnen niederließen.


Transect/Urban Growth BoundariesBearbeiten

Unter den Prinzipien der Nachhaltikeit soll ein unkontrolliertes "Ausfransen" der Stadtgrenzen vermieden werden. Hinsichtlich des  Landschaftsraumes soll Smart Conservation praktiziert werden: landwirtschaftlich genutztes Land  soll vor weiterer Umwidmung und Bebauung bewahrt werden; sowie Schutz der Gewässer, insbesondere vor weiterer Verschmutzung.

Es sollen Korridore, sog. Greenways und Greenbelts , eingerichtet werden, die geschützte Naturräume verbinden und die Migration der Wildtiere gewährleisten. Instrumentarien die zum Schutz der Natur vor weiterer Zersiedelung vorgeschlagen werden, sind Grüngürtel oder urbane Wachstumsgrenzen, durch die landwirtschaftliches Gelände oder noch nicht urbanisiertes Gelände vor der Bebauung geschützt werden soll. Wachstumskorridore oder -zentren, in denen das Wachstum einer Region konzentriert werden soll, werden als mögliche Steuerungselemente eingesetzt. Die bebaute Umwelt soll so gering wie möglich in die natürliche Umwelt eingreifen. Durch erhöhte Dichte, Mischnutzung, Wiederherstellung bestehender urbaner Zentren und Städte innerhalb einer Metropolenregion, Rückbesin­nung auf die Tat­sache, dass die his­torische Stadt den Anforderun­gen an eine nach­haltige Stadt am besten gerecht wird, [Verweis auf Jane Jacobs "The Death and Life of great American Cities" S.77]  kann dem Folge geleistet werden.

Conclusion/SchlussbemerkungBearbeiten

Die Anti Sprawl Bewegung zeichnet sich durch eine große Nähe und Sensibilität zur Öffentlichkeit aus. Eine breite Koalitionsbereitschaft, sowie ein Einbinden von vielen und verschiedenen Akteuren in den Organisationen von Smart Growth und New Urbanism selbst, führt zu einer breit gestreuten Vielzahl von Themen. Obwohl die Öffentlichkeit in viele Steuerungsprozesse mit eingebunden wird, ist sie aber kein Entscheidungsträger. Jedoch versuchen Planer ihr Wissen, ihre Ideen und Interessen in die Planung miteinzubeziehen, in Abgleich mit den involvierten Investoren. Oft wird aber die eingeschränkte Wissenschaftlichkeit in der Debatte bemängelt: aufgrund der (grundsätzlich positiv zu bewertenden) Einbindung der Öffentlichkeit, wird der Anti-Sprawl-Bewegung ein fehlender wissenschaftlicher Diskurs vorgeworfen.

Nicht selten wird die Planungseuphorie gedämpft durch die "Halbherzigkeit der Grundkonzeption", die von einer Besiedlungsdichte ausgeht, die keinen öffentlichen Nahverkehr tragen kann. Haupttransportmittel bleibt stets das Auto. (vgl. hierzu die bei Feinstein, Susan S.; Campbell, Scott, Readings in Urban Theory, 2. Aufl., Oxford 2002, S. 362-385 dokumentierte Diskussion.)

Besonders häufig tritt auch eine Etikettierung von Projekten mit den Labels "New Urbanism" und "Smart Growth" aus, obwohl diese die Prinzipien der beiden Konzepte nicht erfüllen, eine Implementierung von Konzepten mit marktorientierter Argumentation erfolgt.

Eben hier liegt auch ein Kernkritikpunkt an der Umsetzung von Projekten im Sinne des Smarth Growth, sowie New Urbanism. Eine zu starke Vernetzung der Bewegungen mit Investitionsfirmen, kann in der Umsetzung sehr schnell zu einer Implementierung von Konzepten mit marktorientierter Argumentation führen. Die Etikettierung von Projekten mit Smart Growth und New Urbanism, birgt eine Imagesteigerung für entsprechende Projekte. Hierbei wird jedoch nicht dezidiert auf die Erfüllung der durchaus positiven Merkmale und Ansatzpunkte der Bewegungen geachtet. Werden Planungen in enger Absprache mit den involvierten Investoren geführt, bleibt eine Umsetzung nach den Prinzipien der beiden Konzepte nicht bzw. nur zu einem gewissen Teil erfüllt.

Auch seitens der Architekten wird besonders in Europa der New Urbanism als neotraditionalistischer Kulissenzauber verspottet, in den USA hingegen als offene Debatte als eine zeitgemäße Städtebaureform verstanden. New Urbanism ist eine amerikanische Antwort auf Suburb, Edge City und Sprawl, kein Konzept, das auf europäische Städte übertragbar wäre (vgl. Bauwelt, 12/2000).  Auf die Frage, ob die Konzepte von Smart Growth und New Urbanism auch in Europa oder Deutschland anwendbar sind und inwiefern sich Suburbia in Europa schon bemerkbar gemacht hat versucht der Stadtplaner Harald Bodenschatz einige Antworten zu formulieren: http://de.ceunet.org/2003/09/01/europaische-stadt-zwischenstadt-und-new-urbanism/



Weiterführende Links

www.die-neue-stadt.de/deutscher_sprawl_und_deutscher_wald.html

http://de.ceunet.org/wer-wir-sind/ http://www.bmvi.de/DE/StadtUndLand/EuropaeischeStadt/europaeische-stadt_node.html -> BMVI

http://www.charretteinstitute.org/charrette.html -> Charette

http://deu.archinform.net/arch/11297.htm  ->TND

http://www.goethe.de/kue/arc/dos/dos/sls/sdz/de3481742.htm

http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/tagungsbericht-4-stadtentwicklung-im-fokus-von-wirtschaftsunternehmen/

http://www.goethe.de/kue/arc/dos/dos/sls/zup/de9009642.htm -> Renaissance der Städte

http://www.bak.de/architekten/europa/baukultur-und-stadtentwicklung/leipzig-charta/

Literatur

Bodenschatz, Harald u. Kegler, Harald: New Urbanism als Strategie für die regionale Stadt?, Der Architekt, (2002)

Bodenschatz, Harald: Europäische Stadt, Zwischenstadt und New Urbanism, Planerin (2001)

Calthorpe, Peter u.Fulton, William:The Regional City. Planning for the end of sprawl, Washington DC, Island Press (2001)

Hassenpflug, Dieter: Amerikanische Stadt- Europäische Stadt aus „Die europäische Stadt- Mythos und Wirklichkeit, Münster, LIT (2002)

Hoffmann, Patricl u. Werthschützky, Andreas: New Urbanism: Die Rettung der amerikanischen Metropolenregion?, TU Berlin (2004)

Hübner, Christian: Urbane Landschaften in den USA- Strategien und Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung der Metropolregion Atlanta,Masterarbeit Stadt- und Regionalplanung, Universität Kassel (2010)

Katz, Peter:The New Urbanism Toward an Architecture of Community, New York: Mc.Graw-Hill (1994)

Kegler, Harald: Von der “Überlandplanung” zum „innovativen Milieu“ - Regionalplanung zwischen Genese und “Welt-Konferenz der Regionen“, Magazin der Regionen (2000)

Kegler, Harald: New Urbanism – Bewegung und Strategie für die postmoderne Stadt, Beitrag für die „Blaue Reihe“, Uni­ver­sität Dort­mund (2003)

Knox, Paul u. Mayer, Heie: Kleinstädte und Nachhaltigkeit: Konzepte für Wirtschaft, Umwelt und soziales Leben, Basel, Birkhäuser (2009)

Läpple, Dieter: Phoenix aus der Asche : die Neuerfindung der Stadt, in: Die Wirklichkeit der Städte / Helmut Berking/Martina Löw (Hrsg.). Baden-Baden: Nomos (2005)

Lenger, Friedrich : Die Zukunft der europäischen Stadt, in: H-Soz-u-Kult, 11.09.2006, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=772&type=diskussionen>Regional City, Smart Growth,

Nickel, Eva Mareile: Die Leipzig Charta im Kontext der europäischen Kohäsionspolitk, Informationen zur Raumentwicklung, BBSR (2009)

Charter of the New Urbanism.Congress for the New Urbanism. New York: McGraw-Hill (2000)

"New Urbanism", in Bauwelt 12.2000. Berlin: Bauverlag (2000)



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