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Smart City - InterventionenBearbeiten

X Kurztext Aufgabe / Gemeinsame Auswahl mit Gästen am XX.XX. / Umsetzung durch Studenten von bis im Stadtraum


Konzept der Intervention: EyeWatchBearbeiten

Smart City, Internet of Everything, alles ist vernetzt: Der Verkehr fließt besser, wenn Fahrer und Autos Daten mit der Verkehrsleitzentrale austauschen. Der Bürger stimmt über Liquid Polls direkt und in Echtzeit über die Stadtpolitik ab. Smart Meters messen seinen Strom- und Wasserverbrauch, während der Kühlschrank einkaufen geht. In diesen Zukunftsvisionen schwingt die Hoffnung mit, dass alles einfacher, komfortabler und umweltschonender wird. Nur, geben die Erfahrungen der letzten Jahre mit Datenschutz und NSA tatsächlich dazu Anlass? Was passiert, wenn Big Data (fast) alles über unser Leben weiß? Wenn unsere Freunde, unsere Routen und unser Lieblingsjoghurt auf großen Servern gespeichert und diese Informationen verwertbar gemacht werden? Und wer hat die Kontrolle über diese Daten? Cisco? IBM? Google? Die Geschäftsmodelle der letzten Jahre folgen dem Prinzip: Bringe Hard- und Software unter die Leute, um ihre Daten zu sammeln, je mehr, desto besser. Unternehmen wie Apple, Google oder Facebook nutzen diese Datenmengen um ihre wirtschaftliche Vormachtstellung auszubauen. Diese Daten bedeuten allerdings auch gesellschaftliche Macht.

Was also, wenn der Google Algorithmus nicht mehr nur unser Internet strukturiert, sondern auch unsere Städte?

Die unsichtbare Sensorik des Internets of Everything wird unser Verhalten beobachten, selbst jedoch unsichtbar bleiben. Die Überwachungskameras der Gegenwart sind nur ein kleiner Vorgeschmack. Modernste Sensorik wird in Zukunft den Alltagsgegenständen Augen und Ohren geben. Das EyeWatch-Projekt simuliert Beobachtungssituationen der Zukunft.

Umsetzung der Intervention: EyeWatchBearbeiten

Die Augenpaare werden idealerweise an Orten angebracht, an denen durch Benutzung eine Beobachtungssituation entsteht. Diese macht dann vor allem für die umstehenden Passanten und Ihre Handykameras sichtbar, dass jemand anders gerade beobachtet wird – möglicherweise ohne, dass dieser es bemerkt. Dabei kann man allerdings nicht nur auf bereits angewandte Beobachtungsinfrastrukturen wie Überwachungskameras oder Spiegelglasscheiben zurückgreifen. Die Beobachtungsinfrastrukturen der Zukunft sind weit mehr als das, wir tragen sie bei uns in unseren Smartphones und Smartwatches. Und sie entstehen oft im Unsichtbaren virtuellen Raum, in der Kommunikation von RFID Chips oder ähnlichen Minicomputern. Diese zukünftigen und unsichtbaren Überwachungs- maschinen sichtbar zu machen, erfordert also viel Fantasie.

Dokumentation der Intervention: EyeWatchBearbeiten

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